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Pressestimmen zur Debut-CD.
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Melodiva 2000
Our Munich 12/99
http://www.queerbeat.com
Dis-Tribute 8/99
Main-Taunus-Zeitung 8/99
OX #33
queer zine explosion #16
Queer Nov/98
lespress Okt/98
Melodiva Okt/98
Prinz Köln Aug/98
Stadt Revue Köln Aug/98
Weitere Pressestimmen:

- Über die zweite CD: "Genderly"
- Über unsere Auftritte


Melodiva 2000
Ihr Titel spricht erstmal für sie, die vier Kölner Musikerinnen firmieren als "all-dyke-queer-core-band", und das tun sie selbstbewußt, überzeugend, laut, hart, fetzig... Im letzten Jahr holte sich die seit 1996 bestehende Formation noch eine US-Rock-Punk-Band, "Chelsea on fire" mit auf die Tour, und los gings in über 30 Clubs in zwei Monaten. Ihr Motto "wir fetzen los und lassen uns nicht bremsen". So haben sie selbstredend eine eigene homepage (www.low-end-models.de) und machen aggressive Werbung für sich und ihre Konzerte, mit den neuesten Medien natürlich. Ihre Musik rüttelt auf, macht auf die Situation vor allem von Lesben aufmerksam. Sie wollen provozieren (da fallen schon mal die Hüllen, da geht's etwas derber zur Sache...), was ihnen nicht nur Fans, sondern auch erbitterte Gegnerinnen einbringt. Sie stellen sich der Diskussion und bieten mit ihrem Punk-Rock-Grunge-Crossover-Mix eine geballte Ladung Musik, ganz in der Rrrriot Girl-Tradition, anlehnend an Vorbilder wie z.B. die legendäre US-Lesben-Band "Tribe 8". Sie selbst legen noch eins drauf und behaupten: "...ja so ähnlich wie "Bikini-Kill" oder "Team Dresch" - aber aggressiver, politischer und besser..." Überzeugt euch selbst, ob die Sängerin Alexandra Todt, die Gitarristin Ines Baumann, die Drummerin Babsi Zimmermannn nebst "Yamaha"-Sequenzer Euch überzeugen können. Hab ich schon verraten, daß sie auch auf RILLE zu genießen sind? "Too tight to be straight" heißt ihr Erstlingswerk, zu bestellen bei Arthouse Records, Velbert (fon: 02051-53145) "... i hate my life, i hate you all, i don't know what, but i hate it..." rauh, rough, rock, röhrend, rasend, rumpelnd, riesig - straight eben! Für alle Liebhaberinnen der "heavy Masche" ein Geheimtip, Ohrstöpsel wahrscheinlich vorprogrammiert oder einfach cool genießen! Übrigens wird pro verkaufte CD 1,-DM an Frauenprojekte gespendet!

C. Breick



Our Munich 12/99
Queercore - very hard
Low-End Models
Fetzig, laut, hart - ja, vor allem laut: das ist der erste Eindruck, der beim Anhören der CD "Too tight to be straight" des Lesbentrios "Low-End Models" entsteht. Nun ja, diese Art von Musik muss eine ja nicht unbedingt mögen - wenn da nicht die Texte wären, die fast wider Willen zum Zuhören zwingen. So erzählt "Blut tut gut" davon, worauf allzuviele Lesben geradezu abonniert zu sein scheinen: das Scheitern der Liebe zweier Frauen durch zu viel Vergangenheit, zu viel Schmerz, zu viel Hilflosigkeit gegenüber dem Selbsthass der anderen; während "Von der Sucht nach dem One-Night-Stand Teil 1" (ernsthaft!) keineswegs die lüsterne Suche nach einer Bettgefährtin beschreibt, sondern die Unberührbarkeit und Leere einer verstörten Seele. Es sind die wahrhaftigen Texte, die die Stärke dieser CD der "ersten und einzigen Queercore-Band Deutschlands" ausmachen und die den Sound zwar nicht unbedingt harmonischer, als Aufschrei jedoch be-greifbarer machen.

fza



http://www.queerbeat.com
Die All-Dyke-Queercore Band Low End Models aus Köln sind die einzige Band des politisch motivierten Musikgenres Queercore, in Deutschland. Typisch dafür ist die ungebremste Kraft mit der die drei Frauen an die Musik herangehen: ruppiger Hardcore mit Texten, die mehr als direkt Lebenslagen von lesbischen Frauen darstellen, wie man es z.B. von einer Alanis Morisette und Konsorten nicht gewohnt ist. Ihr Album heißt dann auch ĄToo tight to be straight", worauf sich Smash-Knaller befinden, die die Gleichberechtigung (I know you could) oder sexuellen Mißbrauch (Not Maybe) zum Inhalt machen. Zur Verstärkung haben sie sich die fast lesbische Band aus Boston/USA Chelsea On Fire geholt. Ein Abend, der Härte nicht mit Niveaulosigkeit verbindet, sondern Rammstein oder anderen Crossoverkiddybands die Marschrichtung anzeigen könnte...


Dis-Tribute 8/99
Powerful rhythmic music of 4 women - calling their style queeercore. Punk is too limited for sure, but so what. Distorted guitar, a driving bass, powerful drums makes it for me. Lyrix dealing with more "personal" politics, dicrimination of lesbian relationships, sexism, equality, abusive men, or just plain about feelings - Excellent music with the right attitude - Don't miss them on tour!!


Main-Taunus-Zeitung 16.8.99
Eine heiße Truppe: Low-End Models mit schrillem Sound und kräftigen Texten.

Frauen sind immer noch die Ausnahme in Rockbands. Sie sind höchstens als Sängerinnen zugelassen. Dass es komplett ohne Männer geht, demonstrierten Alexandra (viel rauhe Stimme), Babsi (mächtiges Schlagzeug) und Ines (schön-schräg Gitarre). Ein gekonnt schrilles und freches Trio.

Jürgen Dehl



OX #33
Ich weiß, ich bin halt furchtbar unoriginell: Ein Review in der Kategorie Frickelcore muß immer mit dem Revolution Inside-Vergleich einherkommen, so auch diesmal: Würde sich gut ins Programm der Bonner SpezialistInnen für Bands der Marke "passend zur Abschlußkundgebung der rituellen Antifademo" eingliedern, was diese Kölner Queercorefrauenpower-Band von sich gibt. Der Albumtitel ist Programm, und zwar ganz schön dolle. Erspart mir bitte Namedropexzesse... GUTS PIE EARSHOT wäre schon ein Vergleich, nur halt mit dem Hinweis, daß die LOW END MODELS mit klassischer Besetzung und ohne Cello auftreten. Dazu noch heftig durchdachte Texte, die ich nicht immer verstehe, uffs... mehr fällt mir zu dieser Platte wirklich nicht ein. Nicht wirklich schlecht, aber doch für eine Zielgruppe bestimmt, der ich nicht angehöre. (58:44) ms


queer zine explosion #16
Low-End Models is an all-dyke queercore band from Germany (so far as is known, the only one in Germany). Some songs are in German, some in English, and even one in French. There's definite queer content in German-language songs such as "Ungehaltene Rede" - "ihr sagt das ist krank wenn sie als frau eine frau liebt." The English-language song "Not maybe" is about abusive men who are free while women are imprisoned for fighting back. They make both loud, tight rock songs and quieter songs like the 6/8 "Pour toi Carine." Definitely worth seeking out!


Queer Nov/98
Vier Lesben, viel Gefühl und keine Kompromisse. In den Texten nehmen sie kein Blatt vor den Mund. "Queercore", so nennen die "Low-End Models" aus Köln ihren Stil und entziehen sich ansonsten jeder Schublade. Für manche Frauen ist das noch gewöhnungsbedürftig, wie das diesjährige Lesbenfrühlingstreffen in Freiburg ans Licht brachte, andere wiederum reagierten begeistert. Mit ihrer Debut-CD "too tight to be straight" tourt die Band derzeit durch die Lande und mischt heute gemeinsam mit den "Flamingo Massacres", einer lowfrequency postpunk Frauenband, die fränkische Provinz auf. 21.00 Uhr, Volkach, Neue Heimat.


lespress Okt/98
LFT-Besucherinnen sind die Low-End Models schon hinreichend bekannt, den restlichen Millionen hierzulande sollten sie aber nicht länger vorenthalten werden. Die "Models" liefern nämlich Queercore vom feinsten: hart, fetzig, intensiv und laut mit intelligenten Texten. Nur manchmal holpert das Zusammenspiel ein wenig, und Balladen sind auch nicht ihre Stärke. Aber das ist vernachlässigbar, denn das (ausgerechnet...) straighte Abrocken beherrschen sie einfach prima. Da kommt richtig Freude auf - bei denen, die's mögen. Den Lautstärkeregler bitte hochdrehen! Mehr davon und deshalb

ufa

hey, ihr ahnt ja gar nicht, wie viele gerade unsere Ballade herzergreifend finden!!!


Melodiva Okt/98
Queercore ohne Kompromisse bieten die "Low-End Models" auf ihrem Silberling feil, und das heißt: verzerrte Gitarrensounds, krachende Drums, ein wummernder Baß und Texte, die heftig sind. Schon der Opener "Blut tut gut" läßt der Zuhörerin selbiges in den Adern gefrieren, und über den Inhalt von "I hate my life" braucht eigentlich nichts mehr gesagt werden. Die vier von den "Low-End Models" wissen was sie wollen - und bringen's auch nach-drücklich 'rüber.

MM

Vielleicht hätten wir die Stücke doch "Auf dem Berg hat die Sonne geschienen" und "Watching TV" nennen sollen??...    ;-))


Prinz Köln Aug/98 (Prinz!!....)
Wer aus den Achtzigern noch das besetzte Haus in der Weißhausstraße kennt, kann sich auch an die dortige homosexuelle Szene erinnern. Wie alle anderen Szenen ist auch diese nicht gänzlich von der Bildfläche verschwunden. Einige aus dem Frauencafé von damals tummeln sich heute wahlweise im Stollwerck, Tunnels oder SchuLZ. Und auch Musik wird noch gemacht. Diese "Bad Girls" nennen ihren Stil "Queercore" - der unterscheidet sich vom herkömmlichen Hardcore nur selten, auch wenn die Band bemüht ist, andere Einflüsse aus Ska oder gar Techno einzuflechten. Es geht halt immer noch darum, möglichst tough und unangepaßt rüberzukommen. Naja!

(keine Angabe)

Naja... Drei von den vier Low-End Models sind nie in "der Weißhausstraße" gewesen, die "Bad Girls" in Köln sind derzeit eine engagierte Gruppe von Junglesben, die von "der Weißhausstraße" nie in ihrem Leben gehört haben dürften... Vergangenheitsbewältigung statt Recherche? - Naja!!


Stadt Revue Köln Aug/98
Bevor sie die Low End Models gründeten, sammelten die vier Frauen Erfahrungen in diversen (Frauen-)Bands. Die englischen, französischen oder deutschen Texte ihres Debüt-Albums behandeln Themen wie Gleichberechtigung ("I know you could"), sexuellen Mißbrauch ("Not maybe") und setzen sich mit der Diskriminierung lesbischer Beziehungen auseinander ("Ungehaltene Rede"). Andere Stücke erzählen von Sehnsüchten, Liebe Haß, und Eifersucht. In den meisten Fällen dienen Hardcore/Punk (mit Blick auf Bands wie Bikini Kill hier auch "Queercore" genannt) mit dynamischen Gitarrenakkorden und entsprechend antreibendem Baß und Schlagzeug als geeignetes Transportmittel. Zurückhaltende, chansonhafte Töne ("Pour toi, Carine"), ein flottes Ska-Stück ("Es gibt so Tage") und ein durchaus gelungener Abstecher zum Gitarrenpop runden das Bild ab ("Fridays Home").

Lutz Semmler

Gitarrenpop!! Gitarrenpop!!!! Ist das kommerziell tragfähig?? lechz...   $-)))

Weitere Pressestimmen:

- Über die zweite CD: "Genderly"
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